Körperliches Training kann Medikamente bei Herzerkrankungen ersetzen

Vielleicht ist diese Behauptung etwas übertrieben, macht aber eins deutlich: Medikamente bei Herzerkrankungen sind nicht das Non-Plus-Ultra einer Therapie.

Noch in den 80er Jahren vertraute man voll und ganz der „Schulmedizin“ und wusste sogar entsprechende Studien vorzuzeigen, die herausgefunden haben wollten, dass Bewegung zu nichts nutze ist (- ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7407509).

Dieses Bild hat sich im Laufe der Jahre entscheidend geändert. Heute weiß jedes Kind, dass Bewegung gut ist für den Körper. Aber „gut sein für den Körper“ heißt noch lange nicht, dass der Bewegung auch ein therapeutisches Potential zuzuschreiben ist. Und bei ernsthaften Erkrankungen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Ob man da nicht lieber doch den Tabletten vertraut und sich „schont“?

Unlängst erschien im „British Medical Journal“ eine Arbeit, die zu etwas anderen Schlussfolgerungen kam (Comparative effectiveness of exercise und drug interventions on mortality outcomes: metaepidemiological study). Es handelt sich zwar hier nur um eine Meta-Analyse. Aber dennoch waren die Ergebnisse erstaunlich.

Ziel dieser Arbeit war, einen Vergleich zu ziehen zwischen der Effektivität von körperlichem Training und der Effektivität von Medikamenten bezüglich der Mortalität bei vier Krankheiten – Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit, Zustand nach Schlaganfall, Behandlung von Herzinsuffizienz und Diabetes. Insgesamt wurden 16 Studien in die Analyse aufgenommen.

Die Autoren sahen keinen signifikanten Unterschied zwischen Training und Medikamenten bei der Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit und Prädiabetes. Aber beim Schlaganfall zeigte das körperliche Training sich als die bessere Alternative. Im Vergleich zu Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmern (beides „Blutgerinnungshemmer“), zeigte das Training hier eine stärkere Herabsetzung der Sterblichkeit. Diuretika dagegen zeigten leicht verbesserte  Resultate bei der Herzinsuffizienz als das Training.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass Medikamente und körperliches Training ähnlich gute Effekte auf die Sterblichkeit bei den vier beschriebenen Erkrankungen haben.

Um welche Art Training es sich handelt, lässt sich leider nicht nachvollziehen. Es werden seitens der Autoren auch keine Angaben gemacht, welche Form von körperlicher Bewegung bzw. Training für die genannten Erkrankungen ist. Ein Grund dafür könnte sein, dass die untersuchten Studien eine breite Palette an Trainingsarten beinhalteten, wie Gehen, Spazieren, Joggen (Herz-Kreislauf-Training), Beweglichkeitstraining oder Krafttraining.

Unzulässig wäre auch der Schluss, dass man angesichts dieser Ergebnisse einfach nur Tabletten zu schlucken braucht, statt sich schweißtreibenden Trainingseinheiten zu verschreiben. Grund dafür ist mit Sicherheit, dass schwere Erkrankungen auch schweres medikamentöses „Geschütz“ erfordern. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente sind aber ungleich heftiger als der schlimmstenfalls auftretende Muskelkater beim Sport.

Zum weiterlesen:

Ausdauertraining wirksamer als Schmerzmedikamente

Rückenschmerzen: Krafttraining besser als Ausdauertraining

Datum: Sonntag, 1. Dezember 2013
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20 Kommentare

  1. 1

    Meine Wohnsituation und meine berufliche Arbeit habe ich geändert. Jetzt wohne ich in einem Garten am Wald und arbeite von zu Hause aus. Der Weg von der Büroarbeit zur Gartenarbeit und Waldarbeit ist kurz. Ich habe es mir leichtgemacht, die Bewegungen meines Herzens und meiner Lungen bei körperlicher Arbeit wahrzunehmen.

    Die Vielfalt der unterschiedlich Bewegungsablaufe, der starken und schwachen Muskelbeanspruchung ist groß. Diese Lebensweise abseits von betrieblichem Mobbing, betrieblicher Kleiderordnung und täglichem Arbeitsweg kombiniere ich mit einer sorgfältigen Auswahl dessen, was ich esse und trinke.

    Der einzige Sport, der mich reizt, ist der Präzisionssport Bowling. Ich vergleiche ihn gerne mit dem Spalten von Holz, wenn die Axt so präzise wie möglich einen Spalt im Holz trifft, um das Holz mit wenig Anstrengung zu spalten.

    Ich bin schnell und oft im Fluß [Flow], gehe konzentriert in der Situation auf.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  2. 2

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    vielen Dank für Ihre interessanten Berichte.

    Bei mir (64 Jahre) wurde im Frühjar 2012 mittels CT und Belastungs-EKG eine Herzschwäche (CT) festgestellt und ich sollte mich lt. dem damaligen Kardiologen unverzüglich einer Herzkatheter-Untersuchung u. evtl. Stents, Medikamente etc., unterziehen.
    Nachdem ich selbst per Literatur und Internet, hinsichtlich diesem Thema recherchiert habe, bin ich auf den Wirkstoff „Strophanthin“ aufmerksam geworden.
    Seit dem Frühjahr 2012 nehme ich jetzt täglich morgens und abends die Strophanthin-Tropfern und es geht mir immer besser. Ich nehme gar keine weiteren Medikamente ein, lediglich noch zusätzlich Vitamin C. Allerdings gehe ich bewusster mit meiner Gesundheit um betreffs der Ernährung und der Bewegung.
    Meine jetzige Kardiologin meint, wenn ich keine weiteren Beschwerden mehr habe, brauche ich eigentlich gar nicht mehr zu kommen, bestenfalls zur Vorsicht einmal im Jahr zur Kontrolle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Karin Günther

  3. 3

    Sehr geehrter Herr Gräber!

    Ich freue mich immer wieder über ihre Berichte.Meinem Mann lese ich oft von den vielen Lügengeschichten der Pharma vor und wir freuen uns ,das wir sie an unserer Seite haben,damit es Aufklärung gibt.
    So nun habe die größten Schwierigkeiten, z.b.mit der kolloidalen Siberlösung,weil ich in den Apotheken keinerlei Auskünfte bekomme,was es heißt 10.25.50…ppm
    wie weiß ich ,welche Stärke ich brauche etc.

    Dasselbe ist beim Vit D3.ich bekomme übers Internet das Mittel mit 1000 IE
    jedoch lese ich,das der Mensch wesentlich mehr davon als Tagesration braucht.

    Wir sahen gestern auf einem deutschen Sender,wie Menschen in den armen und ärmsten Ländern die verschiedenen Medikamente der Pharmas zur Testung empfohlen bekommen,ohne die Menschen darüber aufzuklären,geschweige denn,daß dieses zu erprobende Medikament auch zum Tode führen könnte,was es häufig auch tut.
    Es ist so schlimm geworden,das diejenigen,die sich auf die rechtliche Spur machen,auch damit rechnen müssen,umgebracht zu werden.Da verbarikadieren sich Ärzte z.b. in Indien hinter verschlossenen Türen und machen Falschaussagen…………
    Es werden häufig Analphabeten ausgewählt,damit kann man Vieles verschleiern.Inzwischen werden die armen Menschen auch munter,aber das dauert halt!

    Bleiben sie gesund ,auf das freuen sich ihre Anhängerschaft.
    H.neumann

  4. 4

    hallo frau günther,
    zu den strophantin tropfen habe ich fragen. wo kaufen sie diese tropfen, ist es strohantin d 4 und wie viele tropfen nehmen sie? über eine antwort würde ich mich freuen. isa

    Antwort René Gräber:
    Strophantin ist in der homöopathischen Aufbereitung ab D4 erhältlich. Darunter ist es verschreibungspflichtig. Die D4 Potenz ist aus meiner Sicht wirksam, muss aber entsprechend dosiert werden. Das sollte aber ein Therapeut (mit) entscheiden anhand der Beschwerden.

  5. 5

    Hallo,
    mein Tip, sehr einfach und sehr effektiv:
    Fastenwandern, egal wo und mit wem.
    Liebe Grüsse von Palma de Mallorca

    Antwort René Gräber:
    Vielen Dank für den Hinweis. Vom Fasten halte ich ja sehr viel (siehe: http://www.gesund-heilfasten.de/). In Bezug auf Herzerkrankungen und Fasten habe ich hier etwas mehr geschrieben: http://www.gesund-heilfasten.de/ist-fasten-gefaehrlich-fuers-herz.html
    Und zum Fastenwandern hier: http://www.gesund-heilfasten.de/fastenwandern.html

  6. 6

    Sorry, Ihr Artikel Herzkrankheiten sagt gar nichts aus.
    Bei der Herzstiftung habe ich Tests gemach (Zucker, Rauchen, Cholesterin ( o.B. ).
    Sehr gut. Doch da gibt es dieses Vorhofflimmern, also doch erhöhtes Schlaganfallrisiko.
    Muss nun l e i d e r Pradaxa annehmen. Alternativen habe ich nun aufgegeben zu suchen.
    Zweimal die Woche gehe ich in ein (betreutes, professionelles) Fitnessstudio.
    Nette Grüße
    H.E.

    Antwort René Gräber:
    Sie haben natürlich in gewisser Weise Recht: ich gehe nicht explizit auf einzelne Herzerkrankungen ein – schon gar nicht auf das Vorhofflimmern. Der Beitrag stellt eher einen „allgemeinen“ Appell für mehr Training bei Herzerkrankungen dar. Intensitäten und Umfang des Trainings sollte mit Therapeuten besprochen werden.

  7. 7

    Lieber Hr. Gräber,

    mein Vater ist ein leidenschaftlicher hobby sportler. am liebsten spielt er tennis und geht wandern. seit er in der pension ist, sind das täglich mind. 2-3h. Mit 52 jahren bekam er seinen 1. stunt, letztes jahr hatte er eine schwere beipassoperation (4 beipässe). Er trinkt kaum alkohol und hat nie in seinem leben geraucht. seine ernährung würde ich als ausgewogene mischkost bezeichenen.
    ich denke, dass einzige, das als ursache für seine koronare herzerkrankung in frage kommt, ist dass er das leben und alle seine beziehungen sich „sehr zu Herzen“ nimmt, besonders wenn es nicht so gut läuft. Ein mangel an bewegung ist es mit sicherheit nicht, aber wahrscheinlich ist er da eher die ausnahme …
    liebe gruesse aus der stmk
    Petra Strobl

  8. 8

    In einem Thermalbad steckte ich mich mit dem Mumps an. Nach 4 Wochen haben sich meine Ohrspeicheldrüsen durch den Mumps Virus entzündet. Ich musste 10 Tage zu Hause in Quarantäne verbringen, weil diese Erkrankung im Akutstadium hochansteckend ist.
    Diese viruelle Infektion entwickelte sich in den folgenden Monaten persistierend d.h. der Virus blieb beharrlich bestehen und entwickelte sich zum parasitären Virus. Er störte meinen Herzrhythmus mit Aussetzern, sogenannte Herz Arrhytmie und verursachte dadurch ständige Müdigkeit. Zwei Monate später schmarotzte der Virus in den Lymphen und verursachte geschwollene Unterschenkel, Füsse, Ödeme, und Bauchwasser. Mein Körpergewicht erhöhte sich um 15 kg. Schliesslich hat es dem parasitären Virus nach einem halben Jahr gefallen, in meine Glieder zu fahren und legte mich monatelang in Nachtschweiss.
    Ich auferlegte mir von selbst körperliche Schonung, entdeckte das Geheimnis des Vormitternachtschlafes, trainierte 2x pro Woche im Fitness Center mit kontrollierter Herzbelastung, meide einseitige Belastungen der Psyche und esse mit Wohlgefühl vegan.
    Die biologische Lebertherapie von René Gräber zeigte mir den Weg, die Leistung meiner Leber zu steigern. Das Wasser in meinen Beinen ist verschwunden, und der Bauch bildet sich langsam aber stetig zurück. Meine Nieren und Blase arbeiten auf Hochtouren und befreien mich von der Harnsäure. Ich habe gelernt, dem Körper Zeit zu lassen, seinen Funktionen zu vertrauen und liebevoll zu unterstützen. Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur.

  9. 9

    Hallo,
    Ein Tipp zum Thema Herzerkrankung.
    Neben einer gesunden Ernährung täglich 3 Tassen Moringa Tee trinken und jeden Tag eine kleine Papaya verzehren, wirkt fast wie ein Wunder Auch die Blätter der Papayastaude und die Schwarzen Kerne der reifen Frucht sind optimal für eine Magen und Darmsanierung. Im Netz auf vielen Webseiten nachzulesen.
    Mit den Besten Grüßen aus Las Pinas
    Eugen Ritter

  10. 10

    vor 14 jahren hatte ich einen herzinfarkt – anstatt medikamente zu nehmen habe ich mein leben (samt bewusstsein) total geändert – heute bin ich top fit und glücklich, lebe in der natur, dank äquatorialem atlantikklima hautnah mit den elementen (ja, das heisst nackt!), und baue u.a. meine papayas selbst an …

    leute, steigt aus, besinnt euch solange ihr noch lebt!

    euer shumil

  11. 11

    Hallo Isa,

    zu Ihrer Frage nach Strophanthin.

    Dieses Mittel ist Verschreibungspflichtig und wird von vielen Ärzten verschrieben. Leider sind es aber meistens nur Ärzte die Allgemeinmediziner und gleichzeitig Naturheilpraktiker sind. Da die anderen einfach zu feige dazu sind bzw. nicht über das entsprechende Wissen verfügen.

    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Website – http://www.strophantus.de . Dort ist alles beschrieben, auch über die Bezugsquellen.

    Viele Grüße
    Jerimo

  12. 12

    Ich habe ein „Offenes Bein“ welches nicht zugehn will, d.h. es wechselt tagesweise. Gibt es da eine Möglichkeit?

    LG Walter

  13. 13

    Sehr geehrter Herr Walter,
    auch ich hatte viele Jahre ein offenes Bein. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Krautwickeln gemacht:
    Möglichst Bio-Kraut nehmen, das harte, mittlere Teil rausschneiden, dann das Blatt zwischen ‚Leinen‘ (altes Leintuch oder Geschirrtuch – es sollte verwaschen = weich sein) legen und so lange mit einem Wellholz oder mit einer Flasche walken, bis Saft austritt. Dann dieses feuchte Leinen auf das offene Bein legen, dann das Kraut – und dann den Verband anbringen.
    Gute und schnelle Besserung wünscht Ihnen
    H.Sindlinger

  14. 14

    Ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung zum Herzsporttherapeuten gemacht, damit ich Übungsstunden im Rahmen des Herzsports für die Herzsportgruppe Korbach im Rahmen der Versehrtensportgemeinschaft leiten durfte. Die Ausbildung fand im Herzklinikum Rothenburg/Fulda statt. Der ärztliche Leiter war der Herr Dr. Klaus Edel.
    Moderates Training war nach Herrn Edel in der Lage, Menschen von der Herztransplantationsliste herunter zu holen (lebend und mit besserer Gesundheit). Empfohlen wird Wandern, Walken, Laufen, Joggen, Fahhradfahren, Schwimmen, Ergometertraining ebenso wie einfaches Spazierengehen. Beim Spazierengehen sollten sie pro Trainingseinheit 45 Minuten am Stück gehen in dem Tempo, bei dem Sie sich noch wohl fühlen, allerdings sollten Sie dabei auf längere Pausen für Gespräche mit Passanten verzichten, es zählt die Dauerbelastung am Stück.
    Beim Ausdauertrainig wird erstens die Flexibilität der Adern verbessert, sie können sich besser zusammenziehen und auch besser wieder entspannen, es werden auch mit der Zeit mehr Adern gebildet und es werden Schlacken an den Innenwänden des arteriellen Systems abgebaut. Die Herzleistung kann sich verbessern, wenn das Blut besser durch den Körper kommt, weniger Druck ist dann nötig, um alle Zellen zu erreichen und das Blut läuft auch leichter wieder zurück zum Herzen. Kombiniert man Bewegungstraining mit vorteilhafter Ernährung, zeigen sich die Erfolge schneller. Beim Training ist zu beachten, dass oftmals ein Tag Pause zwischen den Trainingstagen vorteilhafter ist, ein übertrieben häufiges Training hingegen kann zu Problemen führen, weil der Körper ja auch Zeit braucht, um sich nach einer Belastung auf die neuen Anforderungen anzupassen, lassen wir ihm dafür die Zeit, ist er dafür dankbar, übertreiben wir es, kann es zu Überbelastungen kommen. Ausdauertraining kann auch zu einer Art Sucht werden, die Süchtigen trainieren zu viel, zu lange, zu intensiv und ziehen sich dann irgendwann Schäden am Bewegungsapparat zu oder Überfordern ihr Herzkreislaufsystem, bekannt ist allgemein das so genannte Sportlerherz, bei dem sich die Herzmuskeln verdicken und es auch insgesamt größer wird, wobei es dann zu Problemen mit den Herzklappen kommen kann, insbesondere dann, wenn man plötzlich mit dem Training aufhört oder aufhören muss. Man muss also nach einer mehrmonatigen Höchstleistungsphase auch wieder abtrainieren, alles braucht seine Zeit, auch der Umbau des Körpers.
    Sehr schön für Herzkranke ist übrigens der Herzwein nach Maria Treben, das Rezept finden Sie in ihrem Buch: „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“, das ist ein Buch, welches man allen Menschen nur ans Herz legen kann, es ist sehr hilfreich für alle, die daran interessiert sind, sich selbst zu helfen.

    In vielen Städten gibt es Angebote für Herzsport, informieren Sie sich einmal, ob es in Ihrem Ort so etwas gibt, das Training dort ist recht gut aufgebaut, zudem ist bei den Trainingsstunden ein Arzt anwesend. Ihr Hausarzt kann Sie darüber auch informieren ebenso wie Ihre Krankenkasse. Für Menschen nach einem Herzinfarkt kann es sinnvoll sein, in einer solchen therapeutischen Umgebung unter ärztlicher Aufsicht zu trainieren, man lernt neue Menschen kennen mit vergleichbaren Vorgeschichten und ist unter Aufsicht von ausgebildeten Therapeuten plus Arzt/Ärztin. Und weil es sich um Gruppen handelt ist das Training oft auch mit Spielen verbunden, da geht die Zeit angenehm herum und man trainiert weniger verbissen, eher spielerisch und mit Freude und Spaß. Zudem sind diese Gruppen sehr günstig. Meistens entwickeln sich innerhalb dieser Gruppen schöne Bekanntschaften und Freundschaften und oftmals werden auch gemeinsame Fahrten bis hin zu gemeinsamen Urlaubsfahrten unternommen, an denen man teilnehmen kann, wenn man es möchte.

    Wer über sehr viele Jahre viel zu wenig Bewegung hatte und neu anfangen möchte, sollte wirklich langsam anfangen, mit kleinen Einheiten und geringer Anforderung, geringer Belastung und manchmal auch nur über kurze Zeit und die Belastung dann nach und nach steigern, vielleicht vor dem Trainingsbeginn auch mal einen Sportarzt aufsuchen und sich durchchecken lassen.

    Auch der Weg zu mehr Bewegung, Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft, Schnelligkeit hin zu einem durchtrainierten Körper und Wohlgefühl beginnt mit dem ersten Schritt und dem Willen, es ausprobieren zu wollen.

    Für die ersten Versuche können Sie mit ihrer normalen Bekleidung und ihren normalen Straßenschuhen Spazierengehen, 45 Minuten am Stück, das klingt nach wenig, wenn man es aber regelmäßig macht, spürt man schon nach zwei oder drei Wochen eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens.

    Wenn Sie lieber in einem Sportstudio trainieren wollen, dann nehmen Sie zuerst einmal eine sehr kurze Abbozeit, weil man sich sehr oft dort zwar anmeldet, aber dann nach einem oder zwei Monaten die Lust daran verliert, hat man ein Zweijahresabbo abgeschlossen ärgert man sich später darüber. Also zuerst nur für einen Monat oder zwei buchen, das ist besser und günstiger, wenn man nach zwei Monaten immer noch dort trainieren möchte, dann kann man immer noch ein längeres Abbo abschließen.

    mit lieben Grüßen
    Volker Schmidt
    Korbach

  15. 15

    Sehr geehrter Herr Gräber!

    Gibt es Bezugsquellen in Österreich wo ich strophantin erhalten kann.

    mit freundlichen Grüßen
    zwick helga
    Kärnten

  16. 16

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich lese immer gern Ihre Mails, die sehr interessant für mich sind. Da ich auch ab und zu Herzprobleme habe und die Ärzte aber nichts finden können,ist mir immer nicht ganz wohl in meiner Haut, besonders, wenn ich im Urlaub bin fern von jeder größeren Stadt. Da es hier um Strophantintropfen ging und ich der Homeopathie nicht allzuviel vertraue, frage ich Sie, ob Strotivaltabletten auch helfen. Ich weiß nur, dass meine Großmutter 1960 mit 60 Jahren bei einem Herzanfall Strophantin gespritzt bekam und das hat ihr Leben gerettet. Sie hat danach noch 32 Jahre gelebt

  17. 17

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    bei mir eine Aortenherzinsuffiziens festgestellt. Aufgrund des hohen Bludrucks verschrieb mir Mein Kardiolage denkender Schulmediziner 2 Herzmedikamente. Lt. seiner Aussage ist Bluthochdruck nicht heilbar. Die interessanter Bücher von Dr. Schnitzer behaupten das Gegenteil. Viele Herzerkrankungen im Zusammenhang mit Bluthochdruck sind heilbar. Aufgrund des hohen tierischen Eiweißgehaltes vedickt das Blut und es kommt zum Bluthochdruck. Statt der verschriebenen Medikamente nehme ich Strophantintropfen mit bestem Erfolg.
    Meine Botschaft an alle Mitleidenen,
    stellt die Ernährung um. Vermeidet das tierische Eiweiß soweit wie möglich.
    Es macht krank! Seit meiner Ernährungsumstellung ist mein Blutdruck deutlich gesunken.
    Mit freundlichen Grüßen Peter Schulz,
    Klosterlechfeld

  18. Gründobler Rudolf
    Montag, 13. Januar 2014 20:15
    18

    Sehr geehrter Herr Gräber
    habe immer nur Ihre sehr interessanten Artikel gelesen welche sehr lehrsam sind. Nun möchte ich mich auch einmal bei Ihnen bedanken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gründobler Rudolf

  19. Frank - Heilpraktiker
    Samstag, 1. Februar 2014 18:13
    19

    Nach 2 Universitätsdiplomen, vielfältgsten Fortbildungen, über 25jähriger Berufserfahrung in allen Trainingsbereichen, allen Altersgruppen vom Extrem Hochleistungssport bis zum Extrem Hockergymnastik und entsprechendem Literaturstudium zur jeweilig aktuellen Wissenschaftslage bleibt nur eine kurze Zusammenfassung. Für eine „artgerechte“ (Herz)Haltung ist Bewegung entscheidend. Anmerkung aus der Berufspraxis – Es wird sich eher zu Tode geschont als zu Tode trainiert.

  20. Herzinfarkt Ursachen
    Sonntag, 26. Juli 2015 22:37
    20

    Bewegung ist einfach alles! Mittlerweile gibt es so viele Kinder, die sich weniger bewege und dafür viel früher mit dem Rauchen beginnen. Dadurch steigert sich auch ein Herzinfarkt bei Kindern. Das gilt es mit Sport zu „bekämpfen“.

    Hier müssen Eltern ansetzen und ihren Kindern zeigen, wie viel Spaß Sport doch machen kann. Auch in der Schule muss Sport verstärkt eingesetzt werden.
    Aber das nur zum Thema Kinder und Myokardinfarkt.

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