Mrs. Sporty – das Zirkeltraining ist zurück

Mrs. Sporty, sprich Misses Sporty. In jeder größeren Stadt (und auch bereits in kleineren Städten) findet man eine Mrs. Sporty Fitnessanlage. Wobei “Fitnessanlage” ist etwas übertrieben. Manche Damen sprechen auch eher von einem “Fitness-Wohnzimmer”, denn viel größer sind Mrs. Sporty Studios nicht.

Aber was ist Mrs. Sporty eigentlich?

Im Jahr 2005 erarbeitete ein gewisser Niclas Bönström das Mrs. Sporty Konzept. Dabei tue ich mich mit dem Begriff “erarbeitet” etwas schwer. Denn: Das Mrs. Sporty-Konzept scheint eine ziemlich genaue Kopie des Curves-Konzepts aus den USA zu sein. Und genau wie bei Curves richtet sich Mrs. Sporty nur an Damen.

Jedenfalls wird bei Mrs. Sporty vor allem trainiert. Die Teilnehmerinnen trainieren dabei vorwiegend an hydraulischen Geräten. Curves und auch Mrs. Sporty versprechen, dass lediglich 30 Minuten Training an drei Tagen pro Woche messbare Erfolge zeigen, wobei drei Tage schon ausreichen sollen.

Bei Curves ließt sich das so:

A Curves 30 minute fitness center is a woman’s gym that provides a total body workout. With both aerobic exercise for weight loss and strength training for toned muscles, a Curves workout provides an exercise plan that can burn up to 500 calories in just 30 minutes. Curves clubs also offer a nutrition program and diet solution that provides permanent results without permanent dieting.

Bei Mrs. Sporty so:

Das erfolgreiche Konzept basiert auf einem 30minütigen Zirkeltraining, das Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert und wird durch ein Ernährungskonzept optimal ergänzt. Nur 2 bis 3 Trainingseinheiten die Woche á 30 Minuten reichen bereits aus, um positive Effekte zu erzielen.

In Anbetracht der enormen Ähnlichkeiten mit den US-amerikanischen Curves-Studios stellt sich die Frage, wieso eine “Zusammenarbeit mit dem Kölner Institut für Prävention und Nachsorge” notwendig war um dieses “Konzept” zu entwickeln? In manchen Pressebeiträgen war auch die Rede davon, dass Steffi Graf das Konzept “mit entwickelt” habe. Steffi Graf ist angeblich auch Gesellschafterin der Mrs. Sporty GmbH Berlin (der Franchisegeber für alle Mrs. Sporty Studios). Aber: ich stelle gerne noch einmal die Frage: “Was gab es denn am Curves-Konzept noch zu entwickeln? So wie ich es sehe wurde dieses Konzept weitgehend eins zu eins in Deutschland übernommen.

Das Zirkeltraining selbst sieht wohl Einheiten von jeweils 30 Sekunden an insgesamt 16 Geräten vor. Dabei stehen den Frauen acht hydraulische Geräte für den aktiven Muskelaufbau und acht sogenannte “Zwischenstationen” für Ausdauerübungen zur Verfügung. Bei diesen “Zwischenstationen” handelt es sich im wesentlichen um sog. kleine Plattformen auf denen man “Übungen” (laufen auf der Stelle, hüpfen auf der Stelle etc.) ausführt. Ausdauertrainingsgeräte (wie man diese in Fitnessstudios findet) gibt es in Mrs. Sporty Anlagen die ich gesehen habe nicht.

Ernährungskonzept

Nach einer üblichen Crash-Diät fallen die meisten Frauen hinsichtlich ihrer Ernährung oft in alte Verhaltensmuster zurück und nehmen wieder zu.  Insofern legt man bei Mrs. Sporty auch Wert auf eine vernünftige Ernährungsumstellung. Ein positiver Ansatz wie ich meine. Auch dieser Ansatz wird übrigens in den US-amerikanischen Curves Studios so verfolgt. Warum brauchte man dann den Verein für Sporternährung e.V. in Bad Nauheim für die Entwicklung des Ernährungskonzeptes?

Preise bei Mrs. Sporty

Die Preise bei Mrs. Sporty liegen im allgemeinen bei ca. 50.- Euro im Monat. Wenn man einen Jahres-Vertrag abschließt liegt man bei ca. 40.- Euro im Monat. Die Preise können aber von Filiale zu Filiale unterschiedlich sein. Zusätzlich zahlt man: ein sog. Start-Up-Paket: 129.- € und eine einmalige Verwaltungsgebühr in Höhe von ca. 2o.- €. Insgesamt können da auf einen im ersten Monat schon mal ca. 150.- €  plus der Monatsbeitrag kommen. Oft werden aber auf das Start-Up-Paket hohe Rabatte gewährt.

Diese Gewährung hoher Rabatte auf “Aufnahmegebühren” & Einsteigerpakete in Fitnessstudios hat schon eine gewisse Methode. Diese “Gebühren” werden in manchen Anlagen oder Ketten zum Teil sehr hoch angesetzt, damit man dann in Anzeigen und Aktionen mit einer entsprechenden “Ersparnis” werben kann. Ich empfehle sich genau anzusehen, was man als Gegenleistung für diese “Startpakete” bekommt. Es gibt durchaus Fitnessstudios die bieten eine mehrmalige persönliche Einführung in das Training oder sogar so etwas wie einen “Fitnessführerschein”, der eine entsprechende Gebühr vollauf rechtfertigt.

Kritik an Geräten und Filialen

Beklagt werden generell die Öffnungszeiten der Mrs. Sporty Filialen. Gerade in den frühen Morgenstunden, um die Mittagszeit und am Abend (also dann, wenn Berufstätige Zeit haben), sind die Filialen oft bereits geschlossen. Außerdem wird die geringe Geräteanzahl, sowie das Fehlen von Kursen und Duschen / Umkleiden bemängelt. Die Öffnungszeiten sind aber in jeder Filiale bei Mrs. Sporty unterschiedlich.

Die Geräte selbst bieten als Widerstand leider nur eine konzentrische Phase. Für die Stimulation der Muskulatur ist allerdings eine konzentrische, als auch die exzentrische Phase wichtig. Alleine deshalb halte ich Hydraulikgeräte die nur konzentrisch arbeiten für wenig effektiv. Als Widerstand ist „nur“ ein Hydraulikzylinder eingebaut. Auch in den Punkten Biomechanik und Kraftkurvenverlauf überzeugen mich diese Geräte in keiner Weise.

Dann gibt auch der Preis Anlass zur Kritik: den für ca. 50.- Euro im Monat kann man durchaus auch eine Mitgliedschaft in einem “großen” Fitnessstudio bekommen – mit einem weitaus größeren Geräte- und Kursangebot, Dusche, Sauna und weitaus flexibleren Öffnungszeiten, sowie auf spezifische gesundheitliche Probleme zugeschnittene Trainingspläne.

Leider beklagen einzelne Interessenten, dass sie über Gebühr oft angerufen wurden, um eine Mitgliedschaft abzuschließen – obwohl sie längst abgelehnt hätten. Aber an “Telefon-Nachfass-Aktionen” hat man sich ja schon fast gewöhnt – oder?

Andere Interessenten wunderten sich, wie unterschiedlich gut ausgebildet die Trainerinnen vor Ort seien – aber das ist ja ein “Problem”, dass viele Fitnessstudios auch (mehr oder weniger) haben. (Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Fitnesstrainer-Ausbildung)

Mein Fazit:

1. Jede Form der Bewegung ist gut! Insofern bietet Mrs. Sporty eine Alternative mit Kurzweil.

2. Der Aspekt der Ernährung wird berücksichtigt – auch gut.

3. Gemessen am Angebot (Geräteauswahl, Öffnungszeiten, keine “Fitnesskurse”, fehlende Wellnessbereiche) bekommt man für fast den gleichen Beitrag eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Ein Vergleich lohnt sich also.

4. Für Damen die “unter sich” sein möchten, findet sich in jeder größeren Stadt auch ein reines Damen-Fitnessstudio.

Meine Empfehlung:

Wenn Sie noch nie in einem Fitness-Studio trainiert haben: Machen Sie einmal ein Probetraining in den verschiedenen Fitnessanlagen. Vergleichen Sie das Angebot und den Preis. Wenn Sie alles verglichen haben, fällen Sie eine Entscheidung. Lesen Sie vorher auch meinen Beitrag: Wie findet man das richtige Fitnessstudio?

Datum: Freitag, 28. Mai 2010 7:00
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10 Kommentare

  1. 1

    Ich war in einem Mrs. Sporty und hatte vorher noch nie trainiert. Es hat schon etwas gebracht, allerdings wurde mir das immer gleiche Zirkeltrainig zu langweilig. Obwohl ich mich am Anfang sicher verbessert habe habe ich nach einigen Wochen keine Fortschritte mehr gemacht. Ich bin dann in ein “normales” Fitnessstudio gewechselt wo man als Frau auch nicht dumm angeschaut wird wie ich immer dachte. Jetzt mache ich auch Kurse mit und trainiere besonders gerne an den Crosstrainern. Das ganze hat mir mein Trainer mit ein paar sehr gut ausgewählten Rückenübungen ergänzt. Ich muss jedenfalls sagen, dass ich jetzt mehr Abwechslung und Freude beim Training habe.

  2. 2

    Naja, also bei den Preisen bekomme ich im Fitnessstudio “nebenan” mehr geboten als bei Misses Sporty. Habe mir das mal angesehen und muss sagen dass mir da einfach Umkleiden und Duschen gefehlt haben. Auch das Angebot der Geräte ist mir einfach zu wenig. Jedenfalls für den Preis.

  3. 3

    Ökotest kam im Jahr 2009 zu der Schlußfolgerung:

    “Bei Mrs.Sporty fehlte das Aufwärm-, Dehn- und Cool-down-Programm und die Trainer waren nicht oft anwesend. Außerdem waren zum Teil keine Toiletten oder Duschen vorhanden.”

    Mit der Intensität mit der manche an den Geräten trainieren kann man sich das Aufwärmen auch schenken. Was mir fehlt ist eher eine gezielte Steigerung der Beweglichkeit. Ebenso ist das “Hüpfen” auf den Bretterstationen für meine Knie eher schlecht, genauso wie der Beinstrecker. Man muss also schon ein wenig fit sein um bei Mrs. Sporty zu trainieren. Eine Trainerin war auch meist da. Je nach Trainer ist das ganze lustiger oder eben weniger. Wenn die Trainer keine Lust haben ist das im Kreis trainieren eher langweilig.

  4. 4

    Ich war vor zwei Wochen das 1te mal in einem Mrs. Sporty Club.

    Leider kann ich mich dem obigen Bericht nur anschließen. Grundlegende Sportelemente wie Warm Up und Cool Down: Negativ. Ein hopsen auf einem Brett auf der Stelle hätte nur in Zusammenhang mit einem Springseil noch einen aufwärmenden Effekt.
    Die Preisgestaltung ist astronomisch und unverschämt. Und die Ausbildung der Trainer schlicht und ergreifend eine Katastrophe.

    Doch. Im Sport gilt: Egal welche Bewegung, alles ist besser als auf dem Sofa zu hocken.

    Von daher ;-)

    Wer es mag, dem würde ich nicht davon abraten, bevor er denn gar nichts tut.

    Allen anderen sei nur anzuraten, eine in seiner Stadt angesiedelte Gesundheits Sportanlage zu testen.

    Leider hat Mrs. Sporty bei mir auch den bitteren Geschmack hinterlassen: Nur Lizenznehmer über´s Ohr zu hauen. Die Betreiber werden meiner Meinung nach mit geschönten Zahlen gelockt. Sind meist Branchenfremd und blauäugig.

    Jeder der andenkt in dieses Berufsfeld einzusteigen dem rate ich dringend eine Ausbildung in diesem Bereich an. Wer das bei der miesen Bezahlung übersteht wird sicherlich auch ein eigens Zirkeltrainings Konzept zu günstigen und ordentlichen Konditionen, und mit dem dazugehörigen Trainingseffekten aufbauen können. ;-)

    Mit super sportlichen Grüßen

    Lo

  5. 5

    Also ich denke gerade was Mrs.Sporty angeht kommt es sehr auf das einzelne Studio an! Eben weil es ein Franchise-System ist. Toiletten sind übrigens ein absolutes MUSS ohne die ein Studio gar nicht eröffnen dürfte. Wenn also Öko Test schreibt, dass oft keine Toiletten vorhanden waren, dann muss ich mich fragen ob die überhaupt getestet haben. Das erscheint mir äußerst fragwürdig!

    Ich trainiere seit knapp 2 Jahren in einem Mrs.Sporty Studio. Duschen hat mein Studio nicht – aber eine große Waschgelegenheit, wenn ich meine mich wirklich mal frisch machen zu müssen. Wenn ich 30 Minuten trainiere, muss ich aber auch nicht zwingend sofort duschen. Abgesehen davon habe ich schon immer Zuhause erst geduscht (auch als ich Mitglied in anedren Studios war), denn in Duschen zu stehen wo 100 andere Leute sich waschen ist ehrlich gesagt sowieso nicht mein Ding. Das meide ich und erledige es Zuhause.

    Die Trainerinnen in meinem Studio haben übreigens alle eine Trainer-B-Lizenz und sind gut ausgebildet. Die Inhaberin selbst ist zertifizierte Ernahrungsberaterin. Die Betreuung ist überaus kompetent. Alle 4 Wochen wird mit mir ein ausführlicher Check-up mit Bio-Impendanz-Messung gemacht (die mich alleine bei einem Arzt schon 20,- Euro kosten würde!).

    Jede Woche wechseln die Übungen im Zirkel. Je mit Schwerpunkten dann auf andere Körperteile. Es gibt darüber hinaus immer wieder verschiedene zusätzliche Angebote wie den “Power-Zirkel” oder auch mal einen Partner-Abend, einen Ernährungsabend oder Themen-Abende wie “Stressbewältigung mit Sport”. Von langweilig kann in meinem Club also absolut keine Rede sein. Und was tue ich denn in einem anderen Fitness-Studio als immer nur an denselben Geräten zu trainieren? Was soll daran denn abwechslungsreicher sein?

    Ich zahle bei Mrs.Sporty etwas über 40,- Euro im Monat (inkl. der BIA-Messung!) und empfinde das alles andere als teuer. Getränke (Wasser) sind sogar kostenlos im Club. Das Ernährungskonzept kostet mich NICHTS extra. Die Trainerinnen sind permament anwesend und coachen mich. In anderen Fitness-Studios stehen die häufig nur hinter der Theke und mixen Eiweiß-Shakes.

    Ich war jahrelang in anderen “normalen” Fitness-Studios. Und leider immer unzufrieden, weil sich da trotz 50 – 70 Euro im Monat kein Mensch nach Vertragsunterzeichnung drum kümmerte wann, wie oft oder was ich trainiere. Bin ich jedoch mal eine Woche nicht bei Mrs.Sporty, werde ich Zuhause angerufen und man fragt mich ob es mir gut geht oder ich krank sei. Ich werde zum Geburtstag angerufen und mir wird gratuliert – davon können sich so manche anderen Fitness-Studios eine Scheibe abschneiden.

    Also: bitte nicht pauschalisieren! Meine Erfahrungen mit Mrs.Sporty sind schlicht die Allerbesten. Und ich werde da auch so schnell nicht kündigen. So wie es bei den “normalen” Studios Pflaumen gibt, so wird es die auch bei Mrs.Sporty geben. Je nach Betreiber!

  6. 6

    Ich hab jetzt eine Woche Probetraining bei Mrs. Sporty hinter mir… DAS werde ich garantiert niemandem empfehlen!

    Ich empfinde das Ganze als absolute Hetzerei, da ich in den 40 Sekunden, die ich für jede Übung habe, auch noch das Handtuch suchen und mein Gerät einstellen muss. Wenn ich zwischendurch trinken möchte, geht das auch auf meine Zeit. Stress pur!

    Dass die Geräte hydraulisch gesteuert werden, halte ich für das größte Manko. Je schneller ich das Gerät bewege, desto höher wird zwar der Widerstand, aber meine Bewegung wird auch ungenauer. So habe ich bei den Armübungen die Schultern hochgezogen und hatte am nächsten Tag Kopfschmerzen, weil mein Nacken so verspannt war. Mache ich die Bewegung aber langsamer, bringt sie nichts.

    Die fehlenden Duschen muss ich auch bemängeln, denn nach den 30 Minuten war ich schon ordentlich verschwitzt (hab auch den Power-Zirkel getestet). Meistens dusche ich zwar auch zu Hause, aber einmal war meine Zeit so knapp, dass ich direkt danach noch einkaufen musste. War mir ziemlich unangenehm.

    Öffnungszeiten bekommen ebenfalls ein dickes Minus!

    Und das alles für einen Preis, für den ich schon in ein ordentliches Studio mit vielen Geräten (die auch für die Muskeln Abwechslung bringen), Kursen und Duschen gehen kann!

    Das Argument, dass immer eine Trainerin in der Mitte steht, kann ich auch nicht gelten lassen, denn die ist meistens mit Vorschlägen für Schritte an den Steps beschäftigt. Ich habe so viele Frauen gesehen, die die Übungen falsch ausgeführt haben… und auch mir hat keine Trainerin gesagt, dass ich auf meine Schultern achten soll.

    Für Bewegungsmuffel, die Motivation brauchen und vielleicht abnehmen wollen, hat das Konzept vielleicht eine Daseinsberechtigung, aber dafür finde ich es einfach viel zu teuer, und wenn solche Leute dann an eine “Pflaume” geraten, das in ihrer Unwissenheit aber nicht merken, dann ist das einfach nur Müll!

  7. 7

    Ich war jetzt 2mal bei Miss Sporty “trainieren”. Da war ja einfach alles furchtbar. Mein 1. Eindruck hat sich nach dem 2. und letzten Besuch nicht gebessert.
    Es fängt schon mit den nicht vorhandenen Garderoben an. Ein Vorhang und ein Hocker. Seine Utensilien darf man dann auf den Fußboden legen. Nicht mal für eine Bank hat es gereicht.
    Wie andere bereits erwähnt haben, sind diese hydraulischen Geräte wirklich blöde, da man nur über die Geschwindigkeit den Widerstand aufbauen kann. Diese 30 Sekunden für eine Übung sind genauso unmöglich wie die ganze Hamsterrad-Nummer
    (Zirkeltraining).
    Da hat man überhaupt keine Freiheiten – weder die Dauer noch die Geräteauswahl kann man bestimmen. Wie abgestumpft muß man denn sein um das auf Dauer durchziehen zu wollen?
    Und das kostenlose Leitungswasser zu erwähnen was einem als Getränk angeboten wird ist ja wohl lächerlich.
    Die “Trainerin” war hauptsächlich mit Putzen und Ordnen in den Nebenräumen beschäftigt.
    Der hohe Preis gibt dem Ganzen noch den Rest.

    Ich habe schon einige Fitnessstudios ausprobiert,
    aber keines war so schlimm wie dieses.

    Steffi Graf hat bei mir dadurch einiges an Ansehen eingebüßt. Wie kann man für sowas nur seinen Namen hergeben?

    Jetzt habe ich ein super Studio gefunden – mit tollen Geräten, ganz klasse Kursen (und die Angestellten korrigieren einen ohne daß man sie ansprechen muß), bessere Öffnungszeiten und das alles zum halben Preis!

  8. 8

    Hallo Ihr Lieben ,
    Ich muss und kann zu Mrs. Sporty sagen das ich sehr zufrieden bin ich habe immer das gefühl als Mensch wahr genommen zu werden. Ich habe eine Tollen Laden gefunden. Man hat die möglichkeit seine Sachen vernünftig weg zu packen. Toiletten sind auch vorhanden.
    Alles in allem ich werde meinen Vertrag immer wieder verlängern.
    Das Team ist sehr kompetent, man hat regelmäßige kontrollen es wird ja vorher gefragt was man erreichen möchte und demnach wird darauf hingearbeitet.
    Ich hoffe das diese Filiale ewig bestehen bleibt den es macht immer wieder spass dort hinzugehen.
    Also ich kann Mrs. Sporty nur jedem weiter empfehlen es ist richtig Familiär und seine Ziele erreicht man ohne grosse hürden

    Also liebe Grüsse
    an alle
    die was an sich
    und ihrem Leben was ändern wollen
    nur mut

    Natalie

  9. 9

    Also ich habe nicht erlebt dass man auf meine Ziele hingearbeitet hat. Nett waren sie schon alle bei Mrs Sporty aber man trainiert halt im Zirkel und das wars dann. Mir fehlte da auch die Abwechslung wie ich sie aus Fitnesstudios kenne. Zum Preis: Die Weight Watchers kosten auch so um die 10 Euro pro Woche. McFit bietet wesentlich mehr Geräte wesentlich günstiger und wenn ich duschen will dann sind wenigstens Duschen da auch wenn ich 50Cent dafür zahlen muss (bei McFit). Und wenn ich Kurse machen will und Sauna und eine Trainerbetreuung dann lege ich lieber 20 Euro drauf und habe das alles in einem guten Fitnesstudio.

  10. 10

    Anfang Juli 2010 hatte ich ein zweiwöchiges Probetraining bei Miss Sporty.Da musste ich aber einen Vertrag unterschreiben,dass ich einen Jahresvertrag eingehe, da dieses sog. Probetraining ansonsten nicht funktionniert hätte.Ich hatte kurz vorher einen großen operativen Eingriff im Bauchbereich (den Fünften innerhalb von 5 Jahren) und somit einige Bedenken. Selbstverständlich habe ich dies bei der Anmedlung angegeben.Nach dem zweiwöchigen Probetraining sind wir in Urlaub gefahren und ich war mir klar, dass ich diesen Vertrag nicht eingehen möchte, da das körperlich noch nicht funktionniert hätte. Nach dem Urlaub habe ich allerdings die “Abmeldung” verdaddelt…..so weit so gut….ich habe dann (und das war unbestritten mein Fehler) nichts mehr unternommen. Mitte September 2010 kam dann ein netter Brief eines Inkassounternehmens namens Kohl, die GEld von mir wollten.Kein Anruf der freundlichen Inhaberin (“…..wir sind hier alle per Du…”) oder der netten Mitarbeiterin…nein!Auch kein Brief des Miss Sporty Clubs…..es wurde DIREKT ein Inkassounternehmen eingeschaltet. Nach einigem Hin-und-Her habe ich dann ein ärztliches Attest vorgelegt und den BEitrag für drei Monate und die Gebühr für das Inkasso unternehmen bezahlt.
    Aber nicht genug: man möchte auch gerne noch die restlichen Beiträge für 9 Monate!
    Ja: wirklich ein Fitness-TRaining für die Nerven…..Abgesehen von fehlender Dusche und einer Sammelkabine, wo man noch nicht mal seine Sache wegsperren kann und Öffnungszeiten die nicht nutzerfreundlich sind, wird man hier auch noch abezockt. Die GEbühr für die drei Monate waren okay: ich habs ja verdaddelt. Aber über ein Inkassounternehmen richtiggehende Drohbriefe à la :”…wenn Du nicht, dann……” verschicken zu lassen, zeigt doch gaaanz flott, wie dieses Unternehmen funktionniert!
    Pfuii!
    Die Sache ist jetzt beim Amtsgericht…
    Da erfährt man wirklich eine individuelle Betreuung!!

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