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Es gibt immer mehr „sitzende“ Berufe, zu wenig Zeit für sportlichen Ausgleich und zunehmende mangelnde Motivation für körperliche Aktivität. Demgegenüber steigt die Anzahl an Fastfood- und Kantinen-Mahlzeiten mit hohem Fettgehalt, und auch der Süßigkeiten-Konsum wächst stetig.


Daraus ergibt sich eine hohe Anzahl an übergewichtigen, untrainierten Menschen in den Industriestaaten. Zeitgleich steigen auch die Inzidenzen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie z.B. Herzinfarkt und Bluthochdruck), Krebs-Erkrankungen, muskulo-skelettalen Erkrankungen und Stoffwechsel-Krankheiten (wie z.B. Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen).

Was sich in unserer Gesellschaft widerspiegelt, konnte jetzt anhand einer Studie durch wissenschaftliche Mitarbeiter der South Carolina University belegt werden.
Die Auswertung von den gesammelten Daten seit 1970 von insgesamt 41 000 Menschen hat ergeben, dass Sport keineswegs Mord ist. Vielmehr trifft zu, dass eine regelmäßige sportliche Betätigung, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Training eine schützende Wirkung hat. Somit trifft der Sinnspruch „wer rastet, der rostet“ eher ins Schwarze. Empfohlen werden 30 Minuten Aktivität pro Tag, was sich leicht in den Alltag integrieren lässt (z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren etc.).

Die Forscher brachten das Ergebnis mit einer erschreckenden Aussage auf den Punkt: circa 16 Prozent der westlichen Bevölkerung versterben vor der entsprechenden Lebenserwartung auf Grund von Bewegungsmangel und seinen Folgen.

Positiv formuliert konnte gezeigt werden, dass Männer mit regelmäßiger sportlicher Betätigung im Durchschnitt sechs Jahre länger leben als untrainierte Männer. Entscheidend ist der günstige Einfluss auf das Herz- und Gefäßsystem und somit der Schutz vor lebenseinschränkenden Folgekrankheiten.

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Datum: Montag, 4. Oktober 2010
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