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Wenn nach einem Schwangerschaftstest feststeht, dass ein Baby erwartet wird, beginnen viele Frauen damit, sich zu schonen. Selbst Frauen, die noch vor der Schwangerschaft sportlich aktiv waren, schränken ihr Sportprogramm ein. Der Grund hierfür liegt in der Angst, dem Kind zu schaden. Diese Angst ist jedoch unbegründet.

Denn Sport ist auch während der Schwangerschaft günstig für die Gesundheit der Mutter, aber auch des Kindes. Untersuchungen hierzu wurden von der Kansas City University durchgeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt in Washington vorgestellt. Danach erhöht sich bei einem ungeborenen Kind, dessen Mutter sich sportlich betätigt, die Fitness. Der Sport der Mutter stärkt das Herz-Kreislauf-System des Kindes.

Für Untersuchungen wurden 61 Frauen zunächst während der Schwangerschaft und danach deren Babys herangezogen. Die eine Hälfte der Frauen schonte sich während der Schwangerschaft, die andere trieb an mindestens drei Tagen in der Woche Sport. Die Babys der Sport treibenden Mütter entwickelt schon als Föten ein starkes Herz, was sich an der Herzfrequenz zeigte. Das Training der Mütter hatte offensichtlich einen positiven Effekt auf die Ungeborenen. Dieser Effekt hielt auch nach der Geburt an, denn die Babys der sportlichen Mütter hatten stärkere Herzen. Hierbei ließ sich ein direkt proportionaler Zusammenhang zwischen der Trainingsintensität und den Auswirkungen auf das Baby erkennen.

Aber nicht nur für die Babys war Sport in der Schwangerschaft gut, auch die Fitness und der allgemeine Gesundheitszustand der sportlichen Mütter war besser als bei denen, die sich schonten. Aus den Untersuchungsergebnissen ist die Empfehlung abzuleiten, dass Schwangere Sport treiben sollten. Ausnahmen sollten nur für Risikoschwangerschaften oder bei der Gefahr einer Frühgeburt gemacht werden.

Eine Gefahr für das Baby durch Sport besteht nicht durch die Bewegung, sondern liegt nur dann vor, wenn es zu einem Unfall kommt. Die Experten raten Schwangeren daher, unfallträchtige Sportarten zu meiden, aber ansonsten viel Sport zu treiben.

Datum: Donnerstag, 23. Juni 2011
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1 Kommentar

Amalia B

Vielen Dank für diesen Artikel. Ich habe viel schlimmes gelesen, dass es wegen Sports zu einem Geburtsschaden kommen kann zum Beispiel. Erleichtert mich zu lesen, das dem nicht so ist.

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