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	<title>Fitnessberater Blog</title>
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	<description>Fitnessberater Blog</description>
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		<title>SRT Zeptor Training</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 22:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Vibrationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[WBV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gerätetraining der besonderen Art ist das Training mit Vibrationsgeräten, das Vibrationstraining, genannt &#8220;Whole Body Vibration&#8221; (WBV). Man kennt diese Methode aber auch unter den Namen Beschleunigungstraining oder stochastisches Resonanztraining. Bei dieser Methode steht der Übende auf einer vibrierenden Platte. Die Vibrationen bewegen sich in einem Bereich von 5 bis 60 Hz. Der Effekt des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gerätetraining der besonderen Art ist das Training mit Vibrationsgeräten, das <a href="http://www.der-fitnessberater.de/vibrationstraining.html">Vibrationstraining</a>, genannt &#8220;Whole Body Vibration&#8221; (WBV). Man kennt diese Methode aber auch unter den Namen Beschleunigungstraining oder stochastisches Resonanztraining. <span id="more-255"></span></p>
<p>Bei dieser Methode steht der Übende auf einer vibrierenden Platte. Die Vibrationen bewegen sich in einem Bereich von 5 bis 60 Hz. Der Effekt des Vibrationstrainings soll sein, dass bei der Muskulatur Dehnreflexe und Kontraktionen ausgelöst werden. <strong>Bei dieser Methode wird der gesamte Körper beeinflusst.</strong> Verwandte Methoden dagegen adressieren nur spezifische Körperteile oder lokale Muskelgruppen. Diese Methoden sind die biomechanische Stimulation (BMS) oder die biomechanische Oszillation. Hier kommen spezielle Vibrationsgeräte zum Einsatz, die diesen lokalisierten Effekt erzeugen.</p>
<p>Die verschiedenen Methoden des Vibrationstrainings kommen in einer Vielzahl von Bereichen zum Einsatz, wie Medizin, Rehabilitation, Fitness, Leistungssport, Beauty etc. In der Medizin und Rehabilitation dient die WBV zur Verbesserung der Koordination der Bewegung und des Gleichgewichts.</p>
<p><strong>WBV oder Zeptor Training, ein neuer Name für einen alten Hut</strong></p>
<p>Vibrationsmassagen und vibrierende Massagegeräte wurden schon vor ca. 150 Jahren eingesetzt. 1869 war es der Amerikaner George Taylor, der Geräte zur Vibrationsmassage von Armen und Beinen einsetzte. In 1880 behandelte der Franzose Jean-Martin Charcot, der als Begründer der modernen Neurologie gilt, seine an Parkinson erkrankten Patienten mit Hilfe eines vibrierenden Stuhls.</p>
<p>Der ostdeutsche Arzt Dr. Biermann veröffentlichte 1960 seine Ergebnisse über den Effekt von zyklischen Oszillationen auf den menschlichen Organismus <em>[Biermann, W.: Influence of cycloid vibration massage on trunk flexion, American Journal of Physical Medicine. 39: 219–224, 1960].</em> Diese Arbeit wurde dann die Grundlage für Vladimir Nazarov, einem Mitglied der sowjetischen Turnermannschaft, die theoretischen Erörterungen von Dr. Biermann in ein praktisches Trainingskonzept umzusetzen.</p>
<p>Aber erst seit 1996 bietet der freie Handel entsprechendes Trainingsgerät an. Die meisten dieser Geräte sind so aufgebaut, dass der Trainierende auf ihnen steht und der ganze Körper von den Vibrationen erfasst wird. Dies stellt sicher, dass alle Extremitäten und deren Muskulatur, einschließlich der Rumpfmuskulatur, durch die Vibrationen beeinflusst werden.</p>
<p><strong>Effekte des Vibrationstrainings</strong></p>
<p>Wenn es um die Gesundheit geht, dann werden Studien durchgeführt, die die Effektivität von Medikamenten, aber auch von Anwendungen und Therapien begründen. Bei der WBV ist das nicht anders. <strong>Allerdings sind die inzwischen zahlreichen Studien recht widersprüchlich bezüglich der Wirksamkeit der WBV.</strong> Viele dieser Studien sind wenig aussagekräftig, da die Probandenzahl viel zu gering war, um zu statistisch relevanten Aussagen kommen zu können. Dies gilt für die Studien mit und ohne Effektivitätsnachweis als Resultat.</p>
<p><strong>Wenn man sich der physiologischen Wirkweise der WBV zuwendet, dann scheint die Sache ein wenig anders auszusehen.</strong> Man konnte beobachten, dass Vibrationsfrequenzen von unterhalb 12 Hz das posturale System anregen. Bei Frequenzen von 12 Hz und höher werden Dehnreflexe und Muskelkontraktionen ausgelöst. Dieser Mechanismus soll die Leistungsfähigkeit der Typ II Fasern, der „schnellen“ Muskeln, steigern und die Erhöhung der Knochendichte fördern. Die Vibrationen sollen auch den Knochenstoffwechsel beeinflussen <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9145234?dopt=Abstract"><em><a>[Frost H.M.: Defining Osteopenias and Osteoporoses: Another View (With Insights From a New Paradigm), Bone Vol. 20, No. 5, Mai 1997, S. 385–391].</a> </em></a></p>
<p>So sollen nur fünf Minuten WBV täglich ausreichen, um einen Knochensubstanzverlust von bettlägerigen Patienten über einen Zeitraum von acht Wochen zu vermindern. Der Knochensubstanzverlust wurde von 4,6 Prozent auf 0,6 Prozent reduziert<em> [Rittweger J., Felsenberg D.: Resistive vibration exercise prevents bone loss during 8 weeks of strict bed rest in healthy male subjects: results from the Berlin Bed Rest (BBR) study, 26th Annual Meeting of the American Society for Bone and Mineral Research; October 2004; Seattle].</em></p>
<p>Ähnliche Ergebnisse zeigen sich für den Muskelabbau <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16568340?dopt=Abstract">[</a><em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16568340?dopt=Abstract">Blottner D., Salanova M., Püttmann B., Schiffl G., Felsenberg D., Buehring B., Rittweger J.: Human skeletal muscle structure and function preserved by vibration muscle exercise following 55 days of bed rest, Eur J. Appl Physiol, 2006, Vol. 97, S. 261–271]</a>. </em>Bei Diabetes mellitus Typ 2 zeigte ein 12-wöchiges WBV Training eine Senkung des Blutzuckerspiegels <em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17554399?dopt=Abstract">[Baum K, Votteler T, Schiab J.: Efficiency of vibration exercise for glycemic control in type 2 diabetes patients, Int J Med Sci. 2007 May 31;4(3):159–163]</a>. </em></p>
<p><strong>Andere Studien zeigten einen positiven Einfluss auf zerebrale Bewegungsstörungen bei älteren Personen. </strong>Sie zeigten darüber hinaus eine Verbesserung der Koordinierfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Probanden<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17392595?dopt=Abstract"> </a></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17392595?dopt=Abstract">[Kawanabe K, Kawashima A, Sashimoto I, Takeda T, Sato Y, Iwamoto J.: Effect of whole-body vibration exercise and muscle strengthening, balance, and walking exercises on walking ability in the elderly, Keio J Med. 2007 Mar;56(1):28–33]</a> </em></li>
<li><em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16372905?dopt=Abstract">[Bautmans I, Van Hees E, Lemper JC, Mets T.: The feasibility of Whole Body Vibration in institutionalised elderly persons and its influence on muscle performance, balance and mobility: a randomised controlled trial, BMC Geriatr. 2005 Dec 22;5:17]</a> </em></li>
<li><em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17074485?dopt=Abstract">[Bogaerts A, Verschueren S, Delecluse C, Claessens AL, Boonen S: Effects of whole body vibration training on postural control in older individuals: a 1 year randomized controlled trial, Gait Posture. 2007 Jul;26(2):309–316] </a></em></li>
<li><em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15758528?dopt=Abstract">[Runge M, Rehfeld G, Resnicek E: Balance training and exercise in geriatric patients, J Musculoskelet Neuronal Interact. 2000 Sep;1(1):61–65] </a><br />
</em></li>
<li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17601464?dopt=Abstract"><em>[Cheung WH, Mok HW, Qin L, Sze PC, Lee KM, Leung KS.: High-frequency whole-body vibration improves balancing ability in elderly women, Arch Phys Med Rehabil. 2007 Jul;88(7):852–857]. </em></a></li>
</ul>
<p>Im sportlichen Bereich zeigten Studien, dass Volleyballspielerinnen und Feldhockeyspielerinnen durch ein gezieltes WBV Training eine Erhöhung ihrer Sprungkraft von 10 Prozent erzielten <em>[E. Harbrecht, Krafttraining mit dem Galileo 2000 im Jugendbereich, Dissertation Charite, Berlin, 2/2002] [Cochrane D.J., Stannard S.R.: Acute whole body vibration training increases vertical jump and flexibility performance in elite female field hockey players, British Journal of Sports Medicine, 2005, Vol. 39, S. 860–865]. </em></p>
<p>Eine Studie, die einen Einfluss von WBV auf Schlaganfall untersuchte, kam zu keinem positiven Einfluss der Behandlung auf die Erkrankung <em><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16902175?dopt=Abstract">[van Nes SL et al.: Long-term effects of 6-week whole-body vibration on balance recovery and activities of daily living in the postacute phase of stroke: a randomized, controlled trial. Stroke. 2006 37:2331–2335]</a>. </em>Im Jahr 2007 wurde eine Metaanalyse veröffentlicht, die eine Reihe der zuvor veröffentlichten Studien zum Thema WBV und deren Effekte nachträglich untersuchte. Sie kam zu dem Schluss, dass Muskelkraft und Sprungkraft von Sportlern durch Vibrationstraining nicht beeinflusst werden<em> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17038159?dopt=Abstract">[Nordlund MM, Thorstensson A: Strength training effects of whole-body vibration? Scand J Med Sci Sports. 2007 Feb;17(1):12–17]. </a></em></p>
<p><strong>WBV und Marketing</strong></p>
<p>Das Gesundheitsbewusstsein ist in den letzen 25 Jahren dramatisch gestiegen. Mit dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein etablierte sich auch ein entsprechender Gesundheitsmarkt bzw. Gesundheitsszene, die bemüht ist, aus dem Wunsch nach Gesundheit Kapital zu schlagen. Dieses Geschäft ist mittlerweile von einem Millionen Dollar Geschäft zu einem Trillion Dollar Markt weltweit ausgeufert. So sind die WBV Geräte einer von vielen Fischen im Gesundheitsteich.</p>
<p><strong>Wir kennen Aussagen über wundersame Heilungen nicht nur von religiösen bzw. mystischen Dokumenten, sondern jetzt auch von den Gesundheitsprodukten, wie den Vibrationstrainern. </strong>Es werden Versprechungen in die Welt gesetzt, die oft nur zu offensichtlich über die Möglichkeiten des Trainingsgeräts hinausgehen. So sollen z.B. nur wenige Minuten Vibrationstraining mehr als Ersatz sein für ein ganzes Arsenal an Trainingsübungen und –einheiten. Diese fünf oder zehn Minuten pro Tag sollen in der Lage sein, wahre Wunder zu vollbringen, außerdem noch den Muskelzuwachs zu fördern, Osteoporose zu verhindern und zu heilen, Fette abzubauen, Bindegewebe zu straffen etc.</p>
<p>Nachdem man die rosarote Brille der Marketinggurus abgenommen hat und die Sachverhalte einer realistischen Beurteilung unterzieht, dann wird man feststellen, dass WBV eine wertvolle Ergänzung darstellen kann im Verbund mit anderen Therapieformen. Eine Monotherapie mit WBV für die eben erwähnten Indikationsbereiche lässt sich nur schwer vorstellen.</p>
<p><strong>Was man erwarten kann</strong></p>
<p>Bei einer WBV Therapie, wo das Trainingsgerät schnelle variable und nicht vorhersehbare Reize erzeugt (stochastisches Prinzip), die das Gleichgewicht stören, wird das Nerven-Muskelsystem beansprucht und gefördert. Diese Beanspruchung bedingt einen Trainingseffekt, der in einer besseren Kontrolle von Körperhaltung und –bewegung mündet. <strong>Als Endresultat eines kontinuierlichen Trainings kann man eine Reihe von Effekten erwarten, z.B. eine Verbesserung der Gehfähigkeit durch „Aktivierung von Rhythmusgebern auf Rückenmarksebene“, eine Optimierung des Knochenstoffwechsels und damit verbunden eine Erhöhung der Knochendichte, eine Verbesserung des Lernens von motorischen Vorgängen, eine Verbesserung der Informationsverarbeitung im Gehirn durch Aktivierung von dafür zuständigen Hirnarealen, eine Verbesserung der Reflexe und deren Steuerung etc. </strong></p>
<p>Unter diesen Gesichtspunkten und in Verbindung mit anderen Heilverfahren, in Abhängigkeit von der jeweiligen Indikation, kann eine WBV Therapie von großem Nutzen sein. Das heißt letztlich, dass auch in diesem Bereich nicht jeder Patient mit der gleichen Messlatte gemessen werden darf. So erscheint es notwendig, dass bei jedem Patienten ein detailliertes Anwendungsprotokoll erstellt wird, in dem festgehalten wird, mit welcher Zielsetzung die WBV Anwendung erfolgt, bei welchen Frequenzen, über welchen Zeitraum etc. <strong>Dieses detaillierte Vorgehen ist zwar üblich bei wissenschaftlichen Erhebungen, sollte aber auch Standard werden bei der Anwendung der WBV. </strong></p>
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		<title>OK GO &#8211; Training auf dem Laufband einmal anders</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Cardiotraining im Fitnessstudio einmal anders. OK &#8211; das ist kein ganz ernst gemeinter Beitrag, aber es macht das nächste mal sicher mehr Spaß auf dem Laufband zu trainieren Gute Laufband-Choreografie! Das ist aber nichts, was ich empfehle auszuprobieren. Wenn ihr das tut, macht ihr das auf eigenes Risiko! (Muss ich hier erwähnen). Als Koordinationstraining laufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.der-fitnessberater.de/herz-kreislauf-training-cardiotraining.html">Cardiotraining</a> im <a href="http://der-fitnessberater.de/blog/wie-findet-man-das-richtige-fitnessstudio/">Fitnessstudio</a> einmal anders. OK &#8211; das ist kein ganz ernst gemeinter Beitrag, aber es macht das nächste mal sicher mehr Spaß auf dem Laufband zu trainieren <img src='http://der-fitnessberater.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XJulhGUh8vU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XJulhGUh8vU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Gute Laufband-Choreografie! Das ist aber nichts, was ich empfehle auszuprobieren. Wenn ihr das tut, macht ihr das auf eigenes Risiko! (Muss ich hier erwähnen).</p>
<p>Als Koordinationstraining laufe ich auf dem Laufband aber durchaus ab und an mal rückwärts und auch seitwärts <img src='http://der-fitnessberater.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Roboter als Fitness-Trainer</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/roboter-als-fitnesstrainer/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnesstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>

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		<description><![CDATA[Astronauten kämpfen im Weltraum nicht nur mit Muskelschwund, der auf den mangelnden Bewegungswiderstand und Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Vielmehr resultiert die erzwungene Passivität häufig auch in Depressionen und einer Lustlosigkeit, die sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit der Crews niederschlägt. Mit dieser Problematik beschäftigen sich seit einiger Zeit Forscher der Bielefelder Hochschule. Das dreijährige Projekt, welches zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Astronauten kämpfen im Weltraum nicht nur mit Muskelschwund, der auf den mangelnden Bewegungswiderstand und Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Vielmehr resultiert die erzwungene Passivität häufig auch in Depressionen und einer Lustlosigkeit, die sich negativ auf die Arbeitsfähigkeit der Crews niederschlägt. Mit dieser Problematik beschäftigen sich seit einiger Zeit Forscher der Bielefelder Hochschule.<br />
<span id="more-245"></span><br />
Das dreijährige Projekt, welches zudem von über 2 Millionen € Fördergelder seitens  dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zehren kann, präsentierte nun eine revolutionäre Erfindung: <strong>Roboter als Fitnesstrainer für die Astronauten. </strong></p>
<p>Die Besonderheit dieser Maschinen soll in der hohen Adaptionsfähigkeit liegen. So passen sich die Roboter flexibel der Gemütslage des Astronauten an, um mit ihm daraufhin angepasste Trainingsprogramme zu absolvieren. Die Bielefelder setzen dabei auf eine menschenähnliche Aufmachung für die Roboter, deren Design unter dem Namen &#8220;FloBi&#8221; läuft. <strong>So sollen sich die Astronauten besser mit der Maschine identifizieren können, auf dass verbesserte Auswirkungen auf die Leistungsparameter und Stimmungslage der Crew erzielt werden.</strong> Ob sich dieses System bewährt, wird derzeit in einer Isolationsstudie der DLR geprüft.</p>
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		<title>Krafttraining für Senioren – ein MUSS</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/krafttraining-fur-senioren-%e2%80%93-ein-muss/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 05:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnesstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Studie in der Archives of Internal Medicine ist das Fitness- und Krafttraining für Senioren nicht nur gut, um die Muskulatur zu stärken. Es bewirkt auch eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, wenn es für ein oder zwei Stunden in der Woche durchgeführt wird. Der Zusammenhang von geistiger Agilität und körperlicher Gesundheit („in einem gesunden Körper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Studie in der Archives of Internal Medicine ist das <a href="http://der-fitnessberater.de/krafttraining-ausdauertraining-im-alter.html">Fitness- und Krafttraining für Senioren</a> nicht nur gut, um die Muskulatur zu stärken. Es bewirkt auch eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, wenn es für ein oder zwei Stunden in der Woche durchgeführt wird.<br />
<span id="more-184"></span><br />
<strong>Der Zusammenhang von geistiger Agilität und körperlicher Gesundheit („in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“) ist inzwischen durch eine Reihe von epidemiologischen Studien bestätigt worden.</strong> Der Nachteil dieser Studien jedoch ist, dass es sich hier fast ausschließlich um Fall-Kontroll- oder Beobachtungsstudien handelt. Diese lassen nicht eindeutig erkennen, ob der Sport die kognitiven Fähigkeiten fördert oder ob die mentale Verfassung primär Einfluss nimmt auf die körperliche Verfassung. Im Rahmen einer randomisierten Studie lassen sich solche Fragen am besten beantworten.</p>
<p>Teresa Liu-Ambrose und Mitarbeiter vom Vancouver Coastal Health Research Institute führten eine solche randomisierte Studie an 106 Frauen durch, die alle zuhause lebten und sich im einem Alter von 65 bis 75 Jahren befanden. Diese Damen absolvierten ein- oder zweimal in der Woche ein Hantel- und <a href="http://www.der-fitnessberater.de/krafttraining-muskeltraining.html">Kraftmaschinentraining</a>. Als Kontrollgruppe diente eine 49 Mitglieder starke Gruppe gleichaltriger Frauen, die zweimal in der Woche ein Balancetraining absolvierten.<strong> Die Ergebnisse zeigten, dass ein Muskeltraining, mindestens zwei mal in der Woche, nicht nur die Muskelkraft erhielt, sondern dass auch eine Reihe durchgeführter kognitiver Tests besser gelöst wurden.</strong> Die sportlichen Betätigungen müssen allerdings so gestaltet sein, dass sie die physiologischen Möglichkeiten der Teilnehmer nicht überfordern. Eine dementsprechende Empfehlungen geben die US Physical Activity Guidelines.</p>
<p>Zwei weitere Beobachtungsstudien wurden in den Archives veröffentlicht. Qi Sun und Mitarbeiter der Harvard School of Public Health analysierten die Nurses´Health Studie. Sie zeigten, dass Krankenschwestern mit körperlicher Aktivität in deren mittleren Lebensalter im höheren Alter, von 70 Jahren aufwärts, weniger anfällig waren für chronische Erkrankungen.</p>
<p>Die “Intervention Project on Cerebrovascular Diseases and Dementia in the Community of Ebersberg” oder INVADE-Studie war eine Studie, die alle AOK-Mitglieder in einem Alter von 55 Jahren und älter aus einer bayrischen Gemeinde über den Zeitraum von 2 Jahren monitorte. <strong>Deren Ergebnis zeigte ebenfalls einen positiven Effekt von körperlichen Aktivitäten auf die kognitiven Fähigkeiten. Sie belegte, dass mäßige und starke körperliche Aktivität assoziiert war mit einer Reduktion von kognitiven Störungen von 43 bzw. 46 Prozent,</strong> so die Aussagen von Thorleif Etgen von der Technischen Universität München.</p>
<p>Eine weitere randomisierte Studie untersuchte 123 Seniorinnen der Siemens-Betriebskrankenkasse über einen Zeitraum von 18 Monaten. In diesem Zeitraum wurde viermal pro Woche ein intensives Training abgehalten. Dem gegenüber stand eine Kontrollgruppe mit 113 Seniorinnen, die ein vergleichbar anspruchsloses Wellness-Training durchführten. <strong>Beim Vergleich der Knochendichte schnitten die intensiv trainierenden Damen deutlich besser ab. Darüber hinaus konnte auch gezeigt werden, dass die Mitglieder dieser Gruppe seltener stürzen und zu guter Letzt die Gesundheitskosten um ca. 500 Euro günstiger ausfielen.</strong> Diese Studie wurde durchgeführt von Wolfgang Kemmler und seinen Mitarbeitern als SEFIP-Studie in der Universität Erlangen.</p>
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		<title>Mit Yoga in die Tiefe: Apnoetauchen lernen</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/mit-yoga-apnoetauchen-lernen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Apnoetauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Atemtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannungsübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Atemberaubende Unterwasserwelten, das Gefühl von Freiheit und endlose Tiefen: die Vorzüge vom Apnoetauchen sind vielfältig. Charakteristisch für das Apnoetauchen ist die Tatsache, dass sich der Taucher ganz ohne Sauerstoffflaschen in die Tiefe wagt und sich dabei ganz auf die eigene Lungenkapazität verlässt. Diese Vorgehensweise verspricht aber nicht nur ein intensives Erlebnis, sondern mutet auch gefährlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Atemberaubende Unterwasserwelten, das Gefühl von Freiheit und endlose Tiefen: die Vorzüge vom Apnoetauchen sind vielfältig. Charakteristisch für das Apnoetauchen ist die Tatsache, dass sich der Taucher ganz ohne Sauerstoffflaschen in die Tiefe wagt und sich dabei ganz auf die eigene Lungenkapazität verlässt. Diese Vorgehensweise verspricht aber nicht nur ein intensives Erlebnis, sondern mutet auch gefährlich an.<br />
<span id="more-181"></span><br />
Apnoetauchen ist nichtsdestotrotz für fast jeden erlernbar. Dass sich Anfänger dabei nicht gleich in die Tiefen des Meeres stürzen liegt auf der Hand. Stattdessen wird sich anfangs vor allem auf die technische Grundlage konzentriert: <strong>dem Luftanhalten. </strong></p>
<p>Eben dieses gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Zu Beginn werden deshalb zunächst Atemübungen durchgeführt. <strong>Diese ähneln Entspannungsübungen, welche beispielsweise beim Yoga oder ähnlichen Meditationsübungen eine zentrale Rolle spielen.</strong> Damit erlernt der Sportler sich auf die Atmung zu konzentrieren bzw. sich dieser überhaupt bewusst zu werden. Die Zielvorgabe besteht nun letztlich darin, mindestens doppelt solange auszuatmen wie einzuatmen. Erst wenn diese Atemtechnik automatisiert ist kann mit den ersten Wasserübungen begonnen werden.</p>
<p>Bei der ersten Wasserübung begibt sich der Sportler ins Wasserbecken und lässt sich daraufhin bäuchlings im Wasser treiben. Körperbewegungen sollten dabei vermieden werden. <strong>Vielmehr sollte sich auf den Körper, die eigene Gefühlswelt und die Gedanken konzentriert werden. So lernt der Sportler zusehends, den eigenen Energieaufwand zu reduzieren und ein Gefühl für das Luftanhalten zu entwickeln.</strong></p>
<p>Doch egal wie gut die Technik und die Lungenkapazität auch sein mag, so stößt jeder Mensch früher oder später in den Bereich seiner persönlichen &#8220;Struggle Phase&#8221;. Hier giert quasi der gesamte Körper nach Luft und man sehnt sich innig nach dem erlösenden Luftschnappen. Einen guten Apnoetaucher zeichnet es allerdings aus, mit diesem Erscheinungsbild rational umzugehen und die Ruhe zu bewahren.</p>
<p>Anfänger sollten deshalb schon jetzt die ersten Erfahrungen mit der Luftknappheit beim Tauchen machen. Nach dem Beherrschen dieser Grundübung stehen Tauchübungen an, bei welchen sich der Sportler aktiv fortbewegt und lernen soll, die eigenen Bewegungen energieeffizient zu gestalten. <strong>Abgerundet wird das Lernen des Apnoetauchens durch Theorieeinheiten, bei welchen grundsätzliche Gefahren und praktische Tipps vermittelt werden. </strong></p>
<p>Insgesamt ist das Apnoetauchen eine große sportliche Herausforderung, für deren Bewältigung das Wissen um Entspannungstechniken wie Yoga helfen. Des Weiteren sollte nie allein getaucht werden, da trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Blackout nie ganz ausgeschlossen werden kann.</p>
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		<title>Life Kinetik</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/life-kinetik/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Lifekinetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer träumt nicht davon: einfache Übungen, mit welchen wir gleichzeitig unser Gehirn und unseren Körper trainieren könnten. Ein neuer Trend macht eben dies möglich. Das Ganze nennt sich Life Kinetik und setzt auf Bewegungsformen, die so gar nichts mit monotonen sportlichen Übungen zutun haben. Vielmehr muss der Sportler komplexe Bewegungsaufgaben lösen, für deren Bewältigung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer träumt nicht davon: einfache Übungen, mit welchen wir gleichzeitig unser Gehirn und unseren Körper trainieren könnten. Ein neuer Trend macht eben dies möglich. Das Ganze nennt sich Life Kinetik und setzt auf Bewegungsformen, die so gar nichts mit monotonen sportlichen Übungen zutun haben. Vielmehr muss der Sportler komplexe Bewegungsaufgaben lösen, für deren Bewältigung auch kognitive Prozesse vonnöten sind.<br />
<span id="more-176"></span><br />
Entwickelt wurde diese Methode durch den Diplomsportlehrer Horst Lutz, der nach einer Methode gesucht hat, Denkaufgaben mit körperlichen Interaktionen zu kombinieren.</p>
<p>Dabei soll vor allem die Fähigkeit des Multitaskings, die Konzentrationsfähigkeit und die Kreativität des Sportlers gefordert und verbessert werden. Das Konzept basiert dabei auf der Vorstellung, dass nur durch eine komplexe Innervation verschiedener Hirnareale wirkliche Trainingseffekte unserer kognitiven Leistungsfähigkeit erzielt werden können.</p>
<p>Das Bewegungsspektrum wird durch eine Reihe weiterer Wahrnehmungsformen abgerundet. So spielt bei einigen Übungen auch das Sehen, Hören und Fühlen eine Rolle. Aber auch das Gedächtnis wird durch eingestreute Merkaufgaben geschult. Doch wie können solche Life Kinetik Übungen überhaupt aussehen und wie gestaltet sich ein solches Training?</p>
<p>Grundsätzlich muss in diesem Zusammenhang zunächst betont werden, dass ein Life Kinetik Training niemals auf Perfektion abzielt. Bevor diese eintritt und ein Bewegungsablauf quasi automatisiert abläuft, sollte sich der Sportler neuen Herausforderungen stellen.</p>
<p>Dies kann beispielsweise eine neue Variation bereits gelernter Elemente oder aber auch das Erlernen gänzlich neuer Übungsformen sein. Nur so wird sichergestellt, dass es zu den gewünschten positiven kognitiven Trainingseffekten kommt, für welche sich der Sportler auf neue Situationen einstellen muss.</p>
<p><strong>Des Weiteren kann jede Übung in drei Phasen unterteilt werden</strong>. Die Basisübung dient dem Erlernen der grundsätzlich notwendigen Bewegungselemente. Die zweite Phase Variationen führt Abwandlungen ein, mit welchen die Komplexität einer Übung der eigenen Könnensstufe angepasst wird. Abgeschlossen wird das ganze durch die Zielübung, also jenem Idealverlauf, welcher angestrebt werden sollte. Es folgen nun einige beschriebene Beispiele, die mit verschiedenen Anforderungen unterschiedliche Fertigkeiten trainieren.</p>
<p><strong>Für die Schulung des Multitasking setzt Life Kinetik auf den Wurfballkreisel. </strong>Bei dieser Übung hält der Sportler zwei Bälle in der Hand und wirft diese gleichzeitig unterschiedlich hoch, woraufhin diese beide wieder gefangen werden müssen. Erschwert wird diese Übung durch zusätzliche kognitive und motorische Aufgaben. So muss beispielsweise der abgeworfene Ball in der Luft umkreist oder verschiedene Städtenamen je nach Flughöhe aufgesagt werden.</p>
<p>Andere Übungsformen, beispielsweise Stapelball und Linienhopser, dienen der Stressabwehr oder dem Gedächtnistraining und setzen ebenso wie der Wurfballkreisel auf den Einsatz kleiner Bälle.</p>
<p>Insgesamt ist Life Kinetik eine interessante Innovation, welche dank ungewöhnlicher Trainingskonzepte neuartige und breit gefächerte Trainingsreize zu setzen vermag.</p>
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		<title>Bewegungstherapie gegen Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungstherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Forschergruppe aus dem US-amerikanischen New Athens gelangte zu einer Erkenntnis, die chronisch Kranken Hoffnung macht: Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Aerobic oder Krafttraining helfen, Angst zu reduzieren, die eine häufige Begeiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs oder Rheuma ist. Das Forscherteam um Dr. Matthew Herring stützt sich auf die Ergebnisse von knapp 3000 chronisch Kranken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Forschergruppe aus dem US-amerikanischen New Athens gelangte zu einer Erkenntnis, die chronisch Kranken Hoffnung macht: Ausdauersportarten wie <a href="http://der-fitnessberater.de/blog/nordic-walking-sport-und-frische-luft/">Nordic Walking</a>, <a href="http://der-fitnessberater.de/blog/aerobic-die-anfaenge/">Aerobic</a> oder <a href="http://www.der-fitnessberater.de/krafttraining-muskeltraining.html">Krafttraining</a> helfen, Angst zu reduzieren, die eine häufige Begeiterscheinung chronischer Erkrankungen wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/">Rheuma</a> ist.<br />
<span id="more-172"></span><br />
Das <a href="http://www.uga.edu/aboutUGA/research-exercise.html" target="_blank">Forscherteam um Dr. Matthew Herring</a> stützt sich auf die Ergebnisse von knapp 3000 chronisch Kranken, die in insgesamt 40 Studien an unterschiedlich gestalteten Bewegungsprogrammen mit der Zielrichtung <a href="http://www.der-fitnessberater.de/ausdauertraining.html">Ausdauertraining</a> teilnahmen. Bei beachtlichen 90 Prozent der Probanden (66 von 75 Auswertungen) wurde eine deutlich stärkere Reduzierung von Angstgefühlen und Nervosität festgestellt als bei der Kontrollgruppe, die keinem derartigen Training unterzogen wurde. <strong>Der Effekt war ausgeprägter, wenn die einzelnen Trainingseinheiten länger als 30 Minuten andauerten und die Probanden an kürzeren Studien (zwischen drei und zwölf Wochen) teilnahmen. </strong>Die Forscher vermuteten, dass möglicherweise eine höhere Abbrecherquote bei den langfristigen Trainingsprogrammen für dieses überraschende Detail verantwortlich sei.</p>
<p>Die Teilnahme an einem derartigen Trainingsprogramm, so die Forscher, sei daher durchaus geeignet, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität chronisch erkrankter Menschen zu leisten und die Compliance (also der Trainingswille des Patienten) für die jeweilige Therapie zu verbessern. (<a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/170/4/321" target="_blank">Arch Intern Med 170, 2010, 321</a>)</p>
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		<title>Clubbell Training</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 13:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Clubbelltraining]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Clubbell Training ist eine relativ unorthodoxe Methode des Krafttrainings. So werden bei diesem zwei Keulen eingesetzt, welche mit vorgegebenen Bewegungsmustern um den Körper geführt werden. Dabei kommt es vor allem auf den sogenannten &#8220;Flow&#8221; an. Dies bezeichnet die Fähigkeit, die Keulen einerseits geschmeidig und ästhetisch, andererseits auch energieeffizient und zielorientiert führen zu können. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Clubbell Training ist eine relativ unorthodoxe Methode des <a href="http://der-fitnessberater.de/krafttraining-muskeltraining.html">Krafttrainings</a>. So werden bei diesem zwei Keulen eingesetzt, welche mit vorgegebenen Bewegungsmustern um den Körper geführt werden. Dabei kommt es vor allem auf den sogenannten &#8220;Flow&#8221; an. Dies bezeichnet die Fähigkeit, die Keulen einerseits geschmeidig und ästhetisch, andererseits auch energieeffizient und zielorientiert führen zu können. <strong>Doch wie gestaltet sich eine Trainingseinheit und worin liegt der große Vorteil in Hinblick auf den Trainingserfolg?</strong><br />
<span id="more-170"></span></p>
<p>Ein Clubbell Training mutet insgesamt sehr artistisch und akrobatisch an. So arbeiten hierbei nicht nur die Arme, welche eine oder beide Keulen gleichzeitig umgreifen. Vielmehr werden auch Bewegungen der Beine und des Oberkörpers ausgeführt, welche das Führen der Keule unterstützen oder den Belastungseffekt intensivieren. <strong>Eben diese Komplexität der Bewegungen setzt allerdings auch voraus, dass die Bewegungsmuster des Clubbells erst erlernt werden müssen</strong>. Erst so wird ein sinnvolles Training ermöglicht, welches auch keine gesundheitliche Gefahr darstellt.</p>
<p>Das Clubbell Training ist eine Belastung, welche von Sportlern vieler Sportarten empfohlen wird. Diese loben vor allem die Nähe zur Realität, welche ein solches Training bietet. Eben diese Nähe äußert sich durch die Bewegungsmuster, welche nicht starr ablaufen, sondern fließende Imitationen von Alltags- und Sportbewegungen sind. So wird einerseits die Koordinationsfähigkeit, andererseits auch das kinästhetische Empfinden des Sportlers geschult. Darüber hinaus fokussiert sich das Clubbell Training nicht nur auf einen Muskel, sondern funktionale Muskelketten. Hierdurch werden auch die Haltemuskulatur sowie die Gelenke verstärkt innerviert. <strong>Eben dieser Effekt sorgt für die gesundheitlich positiven Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und für die Tatsache, dass der gewonnene Leistungszuwachs auch sportlich umgesetzt werden kann. </strong></p>
<p>Insgesamt ist das Clubbell Training eine moderne Bewegungsform, welche Elemente der Artistik und des Tanzens mit jenen des Krafttrainings kombiniert. Das Ergebnis ist eine interessante Trainingsform, die vor allem für Sportler ansprechend sein dürfte, welche eine starke Griff- und Gesamtkörperkraft anstreben, ohne dass <a href="http://der-fitnessberater.de/ausdauertraining.html">Ausdauerelemente</a> vernachlässigt werden sollen.</p>
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		<title>Effektiveres Ausdauertraining</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/effektiveres-ausdauertraining/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trainingsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungshemmung]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Sport ist gesund, und wer viel trainiert, lebt gesünder. Diese Aussage wird fast schon als Binsenweisheit gehandelt. Aus den USA kommen derweil Nachrichten von der Wissenschaft, warum und unter welchen Bedingungen körperliche Aktivität von Nutzen ist. Was die amerikanischen Wissenschaftler verlauten lassen, ist, dass nur 10 Minuten scharfen Trainings metabolische Veränderungen im Organismus erzeugen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sport ist gesund, und wer viel trainiert, lebt gesünder. Diese Aussage wird fast schon als Binsenweisheit gehandelt. Aus den USA kommen derweil Nachrichten von der Wissenschaft, warum und unter welchen Bedingungen körperliche Aktivität von Nutzen ist.</p>
<p>Was die amerikanischen Wissenschaftler verlauten lassen, ist, dass nur 10 Minuten scharfen Trainings metabolische Veränderungen im Organismus erzeugen, die noch nach 60 Minuten Ruhe nachweisbar sind. <span id="more-168"></span>Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Fitteren den größeren Gewinn zu haben scheinen.</p>
<p><strong>Neben einer soliden Ernährung spielt die körperliche Bewegung eine entscheidende Rolle bei der Verhütung von Langzeiterkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes etc.</strong> Dabei erhebt sich die Frage, warum denn eine schweißtreibende Trainingseinheit und das gesündere Olivenöl mit seinen nicht-saturierten Fetten für den Organismus eine so wichtige Rolle zu spielen scheinen. Oder gibt es Menschen, die einfach nur Glück haben, weil sie die richtigen genetischen Voraussetzungen mitbekommen haben?</p>
<p>Im Massachusetts General Hospital haben Wissenschaftler begonnen, die metabolischen Prozesse bei körperlichem Training genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein wichtiger Ansatz ist, die Unterschiede im metabolischen Verlauf zwischen den verschiedenen Individuen zu erfassen. Diese Unterschiede lassen möglicherweise Rückschlüsse auf Krankheitsentwicklungen zu. So wurden die biochemischen Veränderungen im Blut von verschiedenen Leuten untersucht und zu metabolischen Profilen zusammengefasst.</p>
<p>Es wurden normale, gesunde, im mittleren Lebensalter befindliche und wenig trainierte Probanden untersucht und Marathon Läufer. Bei 70 gesunden Probanden auf dem Laufband fanden die Forscher mehr als 20 Metabolite, die während der Übungen gebildet wurden, und die ein Zeichen für Kalorienverbrauch und verbesserte Blutzuckerkontrolle sind. Einige dieser Metabolite hatte man bislang noch nicht in Verbindung gebracht mit körperlicher Aktivität. Andere, die mit zellulärem Stress in Verbindung stehen, wurden durch die Übungen abgebaut. <strong>Obwohl diese Ergebnisse noch auf schwachen Füßen stehen, unterstützen sie dennoch die aktuellen Vorstellungen zur Förderung der Gesundheit, dass auch kurze Trainingseinheiten einen Sinn machen</strong>.</p>
<p>So haben 10 Minuten Training noch einen 60-minütigen Effekt auf den Körper in Ruhe in Bezug auf die Veränderungen des Metabolitenstatus. Diese nur sich langsam wieder „normalisierenden“ bzw. auf die Ausgangswerte zurück gehenden Bedingungen werden von den Wissenschaftlern als ein Hinweis auf die nützlichen Langzeiteffekte von Training gewertet.</p>
<p>Bei den Blutuntersuchungen zeigte sich, dass dünnere Leute eine größere Zunahme des Metaboliten Niaciamid (Nicotinamid) verzeichneten. Nicotinamid ist das Amid des Niacins (Vitamin B3) und bekannt für eine Reihe von biologisch-medizinisch relevanten Wirkungen. <strong>So ist bekannt, dass es eine anti-entzündliche Wirkung besitzt, besonders bei entzündlichen Prozessen in der Haut</strong>. Aus Tierexperimenten weiß man, dass es eine anxiolytische (angstlösende) Wirkung hat, die mit Benzodiazepinen vergleichbar ist.</p>
<p>Im Tiermodell konnte die Substanz zeigen, dass sie bei Alzheimer Mäusen deren kognitiven Fähigkeiten restaurieren konnte und allgemein deren Ausdauer erhöhte. Weiter verhindert Nicotinamid eine Immunsuppression, die durch UVA und UVB Strahlung verursacht wird. <strong>Falls die Wirkung der Tiermodelle auf den Menschen übertragbar ist, dann scheint der Organismus durch körperliche Aktivität seine eigene Medizin zu generieren. </strong>Dieses wäre eine weitere Erklärung, warum es sich beim Sport etc. um eine gesunde Angelegenheit handelt.</p>
<p>Auch bei der Fettmetabolisierung während der körperlichen Belastungsphase schienen die fitteren Kandidaten mehr Fett zu verbrennen als die mit Kurzatmigkeit, was die Forscher als ein mögliches Zeichen von einer Herzerkrankung interpretierten. Bei den extrem fitten Teilnehmern wurden bis zu 10 mal höhere Metabolitenwerte beobachtet.<strong> Alleine diese Messwerte erlauben eine Voraussage auf den körperlichen Trainingszustand einer Person. </strong></p>
<p>Mit der Erstellung einer biochemischen Momentaufnahme der Metabolite von einer körperlich austrainierten Person versuchen die amerikanischen Forscher herauszufinden, ob es vielleicht möglich ist, medikamentös diesen Zustand bei nicht trainierten Personen herzustellen. Das Ziel dabei ist, prophylaktisch gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzugehen. Aber bislang gibt es weder &#8220;Super-Pille&#8221; noch &#8220;Popeye-Spinat&#8221;, die die sofortige Wirkung eines langfristigen Trainingsprogramms haben und damit jenes ersetzen könnten.</p>
<p><strong>Nichts desto trotz ist man auf der Suche nach Nahrungsbausteinen, die in der Lage sind, metabolische Prozesse zu beschleunigen oder zu verbessern.</strong> So versuchen die Forscher durch die Gabe von Carnitin eine Verbesserung der Blutzuckerwerte zu erreichen. Es gibt in der wissenschaftlichen Literatur in der Tat Hinweise, die auf eine Verbesserung der Glukoseoxidation unter Carnitin-Gabe schließen lassen. Das gleiche gilt auch für die Glukose-Utilisation und –Aufnahme der Zielzellen.</p>
<p>Der Weg zur totalen und medizinisch relevanten Fitness aus der Pillenschachtel ist noch weit. Aber es ist interessant zu erfahren, dass der Organismus durch häufige körperliche Aktivitäten in der Lage ist, Metabolite zu erzeugen, die einen ausgesprochen positiven therapeutischen Effekt haben. <strong>Bekannt sind zur Zeit Substanzen, die Zellstress abbauen und einen günstigen Einfluss auf entzündliche Prozesse haben.</strong> Es wäre sicherlich interessant zu erfahren, ob nicht in dem Potpourri von über 200 Metaboliten, die die Forschergruppe analysieren will, Substanzen auftauchen, die positive Effekte auf eine Verhinderung von Krebsvorkommen und –entwicklung zeigen.</p>
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		<title>Samurai Fitness</title>
		<link>http://der-fitnessberater.de/blog/samurai-fitness/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitnesskurse]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnessstudio]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Samuraifitness]]></category>

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		<description><![CDATA[Samurai Fitness nennt sich ein neuer Fitnesstrend der im Zuge des Samurai Booms seinen Weg in die japanischen Fitnessstudios fand. Vor hunderten von Jahren streckten die Samurai ihre Feinde mit eiserner Disziplin, Körperbeherrschung, Geschick und Mut nieder, heute werden diese Tugenden mit Schwertern aus Polyurethan-Hartschaum, Holz und einer Menge Fett verbrennendem Schweiß nachempfunden. Fünf Kilogramm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samurai Fitness nennt sich ein neuer Fitnesstrend der im Zuge des Samurai Booms seinen Weg in die japanischen Fitnessstudios fand. Vor hunderten von Jahren streckten die Samurai ihre Feinde mit eiserner Disziplin, Körperbeherrschung, Geschick und Mut nieder, heute werden diese Tugenden mit Schwertern aus Polyurethan-Hartschaum, Holz und einer Menge Fett verbrennendem Schweiß nachempfunden. <strong>Fünf Kilogramm in dreißig Tagen sind das Ziel.</strong></p>
<p><strong><span id="more-163"></span></strong>Für die Samurai Kurse, die umgerechnet 18 Euro die Stunde kosten, interessieren sich überwiegend Frauen, was mit dem wieder erweckten Interesse an der eigenen Kultur zu erklären ist. Kurs-Initiator Takafuji Ukon, Choreograph und Tänzer, ist Meister im Schwerttanz, einem Jahrhunderte alten Samurai-Tanz, der als Vorlage für den neuen Samurai Fitnessstil diente. &#8220;Ich dachte, es wäre super, Fitness und japanische Schauspielkunst zusammen zu bringen, damit die Leute mit Spaß an der Sache abnehmen können&#8221;</p>
<p><strong>Der Reiz an Samurai Fitness besteht neben dem körperlichen Aspekt auch darin, sich selber im Spiegel in einer ungewohnten, weil bewaffneten Rolle zu erleben.</strong> Ukon sieht in seiner Mixtur aus japanischer Schauspielkunst und Fitnessübung auch psychologischen Nutzen:<br />
&#8220;Wir leben nicht in einer Zeit, in der man Menschen mit dem Schwert bekämpft. Was wir bekämpfen, ist das Schlechte in uns selbst.&#8221;</p>
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