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Das Clubbell Training ist eine relativ unorthodoxe Methode des Krafttrainings. So werden bei diesem zwei Keulen eingesetzt, welche mit vorgegebenen Bewegungsmustern um den Körper geführt werden. Dabei kommt es vor allem auf den sogenannten „Flow“ an. Dies bezeichnet die Fähigkeit, die Keulen einerseits geschmeidig und ästhetisch, andererseits auch energieeffizient und zielorientiert führen zu können. Doch wie gestaltet sich eine Trainingseinheit und worin liegt der große Vorteil in Hinblick auf den Trainingserfolg?

Ein Clubbell Training mutet insgesamt sehr artistisch und akrobatisch an. So arbeiten hierbei nicht nur die Arme, welche eine oder beide Keulen gleichzeitig umgreifen. Vielmehr werden auch Bewegungen der Beine und des Oberkörpers ausgeführt, welche das Führen der Keule unterstützen oder den Belastungseffekt intensivieren. Eben diese Komplexität der Bewegungen setzt allerdings auch voraus, dass die Bewegungsmuster des Clubbells erst erlernt werden müssen. Erst so wird ein sinnvolles Training ermöglicht, welches auch keine gesundheitliche Gefahr darstellt.

Das Clubbell Training ist eine Belastung, welche von Sportlern vieler Sportarten empfohlen wird. Diese loben vor allem die Nähe zur Realität, welche ein solches Training bietet. Eben diese Nähe äußert sich durch die Bewegungsmuster, welche nicht starr ablaufen, sondern fließende Imitationen von Alltags- und Sportbewegungen sind. So wird einerseits die Koordinationsfähigkeit, andererseits auch das kinästhetische Empfinden des Sportlers geschult. Darüber hinaus fokussiert sich das Clubbell Training nicht nur auf einen Muskel, sondern funktionale Muskelketten. Hierdurch werden auch die Haltemuskulatur sowie die Gelenke verstärkt innerviert. Eben dieser Effekt sorgt für die gesundheitlich positiven Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und für die Tatsache, dass der gewonnene Leistungszuwachs auch sportlich umgesetzt werden kann.

Insgesamt ist das Clubbell Training eine moderne Bewegungsform, welche Elemente der Artistik und des Tanzens mit jenen des Krafttrainings kombiniert. Das Ergebnis ist eine interessante Trainingsform, die vor allem für Sportler ansprechend sein dürfte, welche eine starke Griff- und Gesamtkörperkraft anstreben, ohne dass Ausdauerelemente vernachlässigt werden sollen.

Datum: Sonntag, 18. Juli 2010
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